19. November 2020 um 11 Uhr 11

Wir holen uns die offizielle Stellungnahme unserer Verarbeiter persönlich ab! Kein Vertrösten auf eine unbestimmte Zeit, die wir nicht mehr haben!

Aktionstag am 11.11. absolviert – wie geht´s weiter?

An mehr als 150 Standorten von Molkereien und Schlachthöfen haben am 11.11. in ganz Deutschland Bäuerinnen und Bauern in kleinen und auch größeren Delegationen verbändeübergreifend ein gemeinsames Forderungspapier unter dem Motto „Schluss mit lustig – Uns geht die Luft aus“ persönlich abgegeben.

Für uns ist klar: Wir kommen am 19. November um 11 Uhr 11 wieder, um uns die schriftliche Stellungnahme unserer Molkereien, Schlachthöfe und anderer Verarbeiter persönlich abzuholen – wie auch immer sie zu einem erneuten Besuch stehen.

Warum wieder persönlich? Dazu die Teilnehmer des Milchdialogs: „Als ein sichtbares Signal, dass wir uns nicht wegschieben und vertrösten lassen können! Als ein Signal, dass es uns so ernst ist wie die Situation auf unseren Betrieben. Als ein Signal, dass es um die Existenz vieler Bauernfamilien geht, die viel mehr sind als eine statistische Zahl!“

Unsere Erwartungen

Die Verarbeiter haben nun in ihren Gremien und auch in den gemeinsamen Plattformen mit ihren Abnehmern die Möglichkeit, sich bis zum 19. November dazu auszutauschen und schon konkretere Antworten auf die Forderungen der Landwirtinnen und Landwirte zu geben.

Wir Bäuerinnen und Bauern haben in den verschiedenen Verbänden immer wieder Vorschläge gemacht, was aus unserer Sicht getan werden müsste, um die wirtschaftliche Situation der Betriebe zu verbessern.

Wir erwarten nun von den Verarbeitungsunternehmen,

dass sie uns konkret darlegen, mit welchen Schritten sie die geforderte Preisanhebung kurzfristig umsetzen wollen.

dass sie ihren Teil der Verantwortung innerhalb der Wertschöpfungskette übernehmen und alles dafür tun, dass ihre Lieferanten eine Zukunft haben.

eine Antwort darauf, was aus ihrer Sicht getan werden muss und welcher Veränderungen es bedarf, um ein deutlich höheres Preisniveau auch dauerhaft nicht nur auf dem deutschen, sondern auch auf dem europäischen Markt zu realisieren.

Erste Gespräche, die dafür zwischen den Verarbeitern und ihren Abnehmern nötig sind, müssen bereits jetzt geführt werden, um schnellstmöglich zu guten Ergebnissen zu kommen.

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