Schluss mit lustig – uns geht die Luft aus! Es geht weiter!

Nach der gemeinsamen Auswertung der Antworten unserer Verarbeiter halten wir weitere Aktionen für notwendig! Es bleibt dabei: Wir lassen uns mit unseren wirklich berechtigten Forderungen nicht einfach so abfertigen. Wir können es uns angesichts unserer betrieblichen Situation nicht leisten, locker zu lassen!“

 

Wie geht es nun weiter?

Wir müssen weiter öffentlich auftreten, um unseren Forderungen mehr und mehr Nachdruck zu verleihen. Handlungsdruck entsteht vor allem durch die Öffentlichkeit, die unsere Probleme durch unsere Aktionen erfahren.

Daher brechen wir am 3. Dezember 2020 ab 11:11 Uhr wieder auf und fahren erneut zu Verarbeitungsbetrieben (Molkereien und Schlachthöfe). Auch wenn wir unsere Aktionen diesmal flexibler gestalten wollen, ziehen wir weiterhin im ganzen Bundesgebiet los – mit einer gemeinsamen Botschaft, damit diese auch wirklich ankommt. Ein gemeinsamer Startzeitpunkt und die gemeinsame Botschaft als erneutes Signal, dass wir in unserem Anliegen nach höheren Erzeugerpreisen trotz durchaus unterschiedlicher Verbandspositionen an einem Strang ziehen.

Wie gehen wir vor? Was ist diesmal anders?

Statt wirklich alle Verarbeitungsstätten anzufahren, könnten die Aktionen diesmal nadelstichartiger durchgeführt werden. „Heute dieses, morgen jenes Unternehmen“ oder zunächst die Konzentration auf Unternehmen, die beispielsweise besonders hartnäckig am Status Quo festhalten wollen, ist ebenso denkbar wie kleinere Touren, wenn mehrere Verarbeiter in erreichbarer Nähe gemeinsam angesteuert werden. Gefragt ist Euer Austausch und Eure Kreativität vor Ort!

Es wird kein neues Forderungspapiers geben, auch Gespräche sind nicht geplant. Wir wollen lediglich die öffentliche Botschaft überbringen: „Eure Antworten sind ungenügend! Nachsitzen!“

Bleibt in Bewegung – aber blockiert keine Werkszufahrten! Wir wollen nicht die Verarbeitung und damit die Möglichkeit eines höheren Preises behindern😉! Je nach örtlicher Gegebenheit, gibt es unterschiedliche Möglichkeit, die Dringlichkeit unseres Anliegens zu verdeutlichen: Ob mehrere Runden um ein Werk gedreht werden, ob Zufahrtsstraßen auf und ab gefahren werden, ob gehupt wird, Lichtsignale gesetzt werden – das alles ist abhängig von den örtlichen Gegebenheiten und Eurer Fantasie.

Wichtig ist: Keine Blockaden (mögliche Beeinträchtigungen dürfen nur kurzfristiger Natur sein), friedlich und unter Einhaltung der Corona-Vorgaben!

Wie lautet die gemeinsame Botschaft und wie wird sie überbracht?

Die zentrale Botschaft lautet:

„Eure Antworten sind ungenügend – Nachsitzen!!!“ oder kürzer „Antworten ungenügend – Nachsitzen!“

Platziert ein Plakat mit der Haupt-Botschaft (an der Umzäunung, auf öffentlichem Grund etc.), macht Fotos von der Aktion.  Gerne könnt Ihr diese Botschaft natürlich auch mit anderen kreativen Sprüchen flankieren.

Wenn Ihr nach einer gewissen Zeit (Viertel-/halbe Stunde) zum nächsten Anfahrtspunkt zieht, wird das Ganze wiederholt.

Solltet Ihr planen, auch andere Ziele anzusteuern statt nur die Verarbeiter, denkt bitte daran, dass diese andere Botschaften brauchen und steuert diese nach Möglichkeit nicht STATT der Verarbeiter an, sondern im Rahmen des Besuchs bei Euren Verarbeitern.

Einmal ist keinmal?

Ein paar Tage später noch einmal aufbrechen, nachschauen, ob die Botschaft noch steht oder andere noch nicht besuchte Unternehmen ansteuern? Alles ist denkbar.

Organisatorische Hinweise

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